DAX Achtung: Sie müssen sofort handeln!

Mario Draghi hat es wieder einmal gerichtet. Man fragt sich nur, warum sich nicht öfters verbal äußert, denn er braucht nur einen Satz zu sagen und die Korrektur wäre beendet. Am Donnerstag sagte er unter anderem, dass er die Geldpolitik im März nochmals überprüfen werde. Ein Satz der die Märkte weltweit steigen ließ. Der Nikkei legte sogar 1.000 Punkte in der Nacht zu. Vom Crash oder ähnlichem ist wieder nichts mehr zu hören oder zu sehen. Die Bärenmarktrallye wurde jetzt ausgerufen und die kann bis 10.000 oder 10.100 Punkte gehen. Läuft es wie beim letzten Mal, sind auch 11.300 oder 11.400 Punkte möglich. In den letzten Jahren wo mehr wie 70% des Handels durch Computer erfolgen, kann man nichts mehr ausschließen. 1000 oder 2000 Punkte am Stück gehören mittlerweile zur Normalität. Am Freitag wurde der Großteil der Gewinne aber schon in der Nacht und vorbörslich erwirtschaftet. Am Tage wurde nur mehr verwaltet mehr nicht. Alles wartet auf den nächsten Impuls, um einen Grund zu haben weiter zu kaufen. Der kann diese Woche durch die FED kommen die am Mittwoch wieder tagt. Bei 9.850 Punkten hat der DAX den ersten starken Widerstand erreicht. Der muss geknackt werden, um die Kurslücke bei 9.929 Punkten schließen zu können. Zwischen 9.929 und 10.100 Punkte könnte es wieder zu Korrekturen kommen. Die 9.300 Punkte dürften wir im Januar aber nicht mehr sehen. Daher handeln Sie und kaufen wenn es auf 9.500-9.600 Punkte im DAX geht.

Daimler Aktie: Jetzt wieder auf 96 Euro?

Aktuell notiert das Papier bei knapp über 66 Euro, nachdem die Daimler Aktie seit Herbst des letzten Jahres ca. 50 Prozent zulegen konnte. Der Autobauer hat seine Produktlinie in den letzten Jahren konsequent erneuert und fährt derzeit mit steigenden Verkaufszahlen die Lorbeeren dafür ein. Aktionärinnen und Aktionäre sollten vor allem jetzt temporäre Kursrücksetzer zu einem Einstieg nutzen. Allerdings gilt es zu bedenken, dass vor allem Werte der Automobilindustrie eng an die Weltkonjunktur gebunden sind. Aber bei Daimler kommt auf jeden Fall noch was, denn die letzten Zahlen haben gezeigt, dass Daimler zurzeit der Nummer 1 Autobauer ist. Wir sehen hier nicht die 96 Euro, aber 85 Euro sind mit guten Märkten wieder möglich.

An alle Grammer Aktionäre: Was tun!

Die Grammer Aktie hat sich im Sechs-Monats-Chart überaus schlecht entwickelt. Als einer der global führenden Hersteller von PKW-Innenausstattungen profitiert die Grammer Aktie eigentlich von der anhaltend positiven Lage an den internationalen Finanzmärkten. Darüber hinaus profitiert der Wert auch vom schwachen Euro. Die Grammer Aktie notiert derzeit bei ca. 27 Euro. Ein KGV in einer Höhe von etwa 8,8 und eine Marktkapitalisierung von 304 Millionen bieten insbesondere im Angesicht der positiven Aussichten gute Chancen, um einzusteigen. Die Aktie dürfte sich vor allem mittelfristig auszahlen, da die Auftragslage bei Grammer hervorragend ist. Daher müssen Sie die Kurse nutzen und einsteigen, denn die Gewinnwarnung ist schon längst verdaut. Aktionäre sollten an Grammer festhalten und bei Rückschlägen von 10% nachlegen.

 

Wenn Sie zocken wollen haben Sie hier eine Zocker- Aktie!

Die National Bank of Greece ist das größte Kreditinstituts Griechenlands. Als Universalbank hat sie ihren Sitz in Athen und betreibt weitere Tochtergesellschaften in Südosteuropa sowie der Türkei. Mit dem Gründungsjahr 1841 gehört sie zu den ältesten Kreditinstituten im Land. Gehandelt wird die National Bank of Greece Aktie unter der ISIN GRS003003019. Für einen Einsteiger ist die Aktie nicht geeignet, aber Profi-Zocker können hier ihr Glück versuchen. Denn die nächste Geldtranche wurde genehmigt und ein Schuldenerlass könnte auch noch folgen. Das könnte den Kurs nach dem Absturz wieder explodieren lassen.

Nemetschek Aktie: Jetzt schon wieder kaufen?

Als einer der führenden Anbieter von Software für Architektur und Bau ist die Nemetschek AG einer der Gewinner der letzten Zeit. Seit Januar 2015 könnte die Nemetschek AG einen gewaltigen Sprung nach oben verzeichnen. Die Nemetschek Aktie profitiert in besonderem Maße von der Positionierung in einem boomenden Markt: Dem der Immobilien. Nemetschek ist schon sehr gut gelaufen, daher ist von der Bewertung her ist nicht mehr viel Luft nach oben. Ein Kauf wäre somit erst nach nochmals starken Rückschlägen von 15-20% sinnvoll. Jetzt würden wir noch nicht einsteigen.

Was ist von der Dürr Aktie noch zu halten?

Bereits Mitte April war ein Einbruch der Dürr Aktie ersichtlich. Das Tief bei 84,49 EUR hatte für die Dürr Aktie eine Verkaufswelle lostreten. Seitwärtsbewegungen von 76,85 und 84,99 EUR waren lange Zeit zu beobachten. Kleinere Gegenbewegungen etablieren sich zwar, konnten allerdings noch keine großen Sprünge bei der Aktie erzeugen. Aktionäre haben es nicht leicht derzeit den Überblick bei der Dürr Aktie beizubehalten. Eine Erholung könnte zwar eintreffen, doch ganz sicher sind sich Experten immer noch nicht. Wir sind aber guter Dinge, dass die Aktie mit einer Frühjahrsrallye noch die Chance hat bis 75-80 Euro zu steigen. Kaufen und liegen lassen.

Diese Aktie gehört dringend in Ihr Depot!

Die GFT Tech Aktie konnte ihren Wert seit Oktober von etwa 10 Euro auf 29,49 Euro mehr wie verdoppeln. Als einer der führenden Anbieter integrierter Lösungen im Bereich der IT zählt das Unternehmen zu den Gewinnern des wirtschaftlichen Aufschwungs und des allgemeinen Aufwinds an den Börsen rund um den Globus. Aktuell kann es sich lohnen die GFT Tech Aktie zu kaufen, denn die Aktie ist noch lange nicht am Ende ihrer Rallye. Wir erwarten noch Kurse von 35-40 Euro, daher kaufen und liegen lassen. Die Korrektur bietet derzeit perfekte Kaufkurse.

SGL Carbon Aktie: Was ist denn hier los?

Als einer der führenden und größten Hersteller von Carbon, Graphit und Verbundmaterialien ist die SGL Carbon für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrttechnik bekannt. Die SGL Carbon Aktie befindet sich im Fünf-Jahres-Chart in einer relativen Abwärtsbewegung. Auf Grund ihrer hohen Volatilität eignet sich das Papier nur für spekulative Anleger. Aktuell notiert der Wert bei einem Kurs von knapp unter 9 Euro. Immerhin ist das Unternehmen mit 823Mio. Euro kapitalisiert. Langfristig bleibt allerdings abzuwarten, ob die SGL Carbon Aktie auch den Befreiungsschlag schafft. Kurzfristig ist auf Grund der Marktlage eine Aufwärtsbewegung jedoch nicht auszuschließen, aber durch die schlechten Zahlen kann SGL Carbon mit einem schwachen Markt auch weiter fallen.

Bei dieser Aktie machen Sie Langfristig alles richtig!

Die United Internet Aktie hat sich prächtig entwickelt. Der Wert des Internet Service Providers erwies sich in den vergangenen Tagen als überaus stabil und sollte auf jeden Fall gehalten werden. Die United Internet Aktie bietet noch immer einiges an Wachstumspotenzial und verfügt über eine breite Streuung der Aktienbesitzer, was generell ein gutes Zeichen mit Blick auf eine Aktie ist. Langfristig können Sie aber jetzt schon kaufen, denn mit United Internet machen Sie nichts falsch. Kursziel 60 Euro.

Hier ist das Kursziel für die ProSieben Aktie!

Die ProSiebenSat.1 AG gehört zu einem der führenden Unternehmen im Bereich Medien. Das Kerngeschäft sind werbefinanzierte Programme im Free-TV. ProSieben strahlt in Deutschland, der Schweiz und Österreich aus. Zu einzelnen Sendern gehören ProSieben, Sat1, sixx, Kabel Eins, SAT.1 Gold sowie ProSieben MAXX. Die ProSieben Aktie hält derzeitig einen guten langfristigen Kurs im oberen Bereich. Experten raten momentan, die ProSieben Aktie zu halten oder zu kaufen. Wir raten zu kaufen und nicht zu verkaufen, denn die Aktie sollte noch auf 55 Euro bis Ende des Jahres steigen können.

Schlimmer als VW: Übler Verdacht bei diesem Autobauer

Renault S.A. ist einer der führenden Automobilhersteller in Europa, der PKW und Leichtlastkraftwagen entwickelt und vermarktet. Zum Unternehmen gehören die drei Marken Renault, Dacia und Samsung. Darüber hinaus unterhält Renault Beteiligungen an Nissan und AvtoVAZ. Jetzt gibt es auch nach VW bei Renault den Betrugsverdacht, dass Abgaswerte manipuliert wurden. Die Aktie brach diese Woche massiv ein. Ein Kauf drängt sich somit nicht auf. Sollte sich der Verdacht bestätigen geht es nochmals massiv abwärts.

Porsche-Aktionäre müssen darauf gefasst sein!

Jetzt nachdem die Klagen bei VW veröffentlicht wurden ist das Schlimmste vorerst einmal wieder vorbei. Jetzt muss abgewartet werden was die US-Behörden haben wollen. Es wurden zwar Beträge von bis zu 90 Mrd. USD genannt, aber dieser Wert ist völlig übertrieben. Aktuell kann man an Porsche und VW festhalten, aber mit einem Neukauf sollte man noch Korrekturen von 10-15% abwarten. Darauf müssen Sie gefasst sein.

CFD Handel: So vervielfachen Sie Ihren Einsatz

Sehr geehrte Leser,

was man braucht um mit CFD handeln zu können, ist Geduld, Zeit und man muss (Lehr-)Geld mitbringen. Aber die Mühe lohnt sich: Denn langfristig sind die meisten CFD-Trader erfolgreich, die bereit sind aus den eigenen Fehlern zu lernen und sich immer wieder weiterzubilden.

Was ist ein CFD?

Die Abkürzung CFD steht für das englischsprachige „ContractforDifference“, zu Deutsch „Differenzkontrakt“. CFDs werden außerbörslich gehandelt. Wenn Sie einen Auftrag aufgeben, eröffnet der Broker eine Position am Finanzmarkt. Anschließend wird ein CFD zwischen dem Broker und dem Investor erstellt. Die Order wird technisch durch den Broker platziert.

Viele CFDs basieren auf Terminkontrakten die in regelmäßigen Abständen auslaufen. Die CFDS werden danach in den nächstfälligen Kontrakt gerollt. Durch diesen sogenannten Rollvorgang können erhebliche Verluste entstehen. Ist der nächstfällige Kontrakt teurer als der gegenwärtige, verliert die Position an Wert. Umgekehrt gewinnt man, wenn der nächstfällige Kontrakt höher ist als der gegenwärtige.

CFD Trading: Dringend auf die Finanzierungskosten achten!

Sehr geehrte Leser,

CFD können mit einem großen Hebel gehandelt werden. Die Kehrseite dieses Hebels ist der hohe Verschuldungsgrad. Wenn nur 1% einer Position mit Margin gedeckt ist, werden die verbleibenden 99% finanziert. Da die hinterlegte Margin nur einen Bruchteil des Positionswertes abdeckt, finanziert der Broker den Rest der Position und gewährt dem Investor damit einen Kredit. Deshalb fallen (bei Longpositionen) Finanzierungskosten an.

Margin:

Die Margin ist eine Sicherheitsleistung die bei Eröffnung einer Position hinterlegt werden muss. Bei manchen Brokern reichen im Devisenhandel 0,25% des Positionswertes. Beim Handel mit Aktien werden an die 20% verlangt. Die Maintenance Margin ist die Sicherheitsleistung, die mindestens auf dem Handelskonto verfügbar sein muss, damit die Position aufrechterhalten werden kann.

Orderarten von CFDs:

Grundsätzlich bieten alle Broker ihren Kunden verschiedene Ordertypen an. Diese helfen einen präzisieren Ein- und Ausstieg zu finden und auch das Risikomanagement genauer einzustellen. Man sollte diese Möglichkeiten nutzen. Denn wenn Sie jedes Mal nur eine Market-Order aufgeben die zum nächstmöglichen Preis ausgeführt wird, kann es schnell zu überhöhten Kauf- und Verkaufspreise kommen.

Stopp-Loss im CFD Handel: Auf keinen Fall vernachlässigen!

Sehr geehrte Leser,

auf Stopp-Loss-Orders sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Mit einem Stop Loss wird ein Kursniveau festgelegt, bei dessen Erreichen eine bereits eröffnete  Position zum Zwecke der Verlustbegrenzung glattgestellt wird. Diese Order ist unverzichtbar wenn Sie profitabel handeln möchten.

Stop-Buy-Order:

Eine Stop-Buy-Order eröffnet eine Position, wenn ein höher festgelegter Kurs erreicht wird. Eine StopBuy Order kann beispielsweise kurz über einem charttechnischen Widerstand platziert werden. Bricht der Markt nach oben aus, wird automatisch darauf reagiert.

Trailing-Stopp:

Eine Variante von Stop-Orders ist der Trailing-Stop. Dabei wird der Stop-Loss mit steigenden Kursen des Basiswertes je nach Eingabe ihrer Daten automatisch nach oben nachgezogen. Dadurch kann die Position bis zur Umkehr des Marktes geöffnet bleiben, ohne dass dadurch ein großer Teil der nicht realisierten Gewinne wieder abgegeben bzw. riskiert wird.

CFD Broker: Achten Sie immer auf die Orderbezeichnungen

Sehr geehrte Leser,

nicht immer ist jedem Anleger klar, was genau eine gewisse Order für eine Bedeutung hat, daher möchten wir Ihnen einige wichtige Orderausführungen von den gängigen CFD-Brokern vorstellen. Auch auf einem CFD Demokonto werden Sie solche Orderzusätze finden.

If-Done-Order:

Bei einer If-Done-Order kann eine Stop-Buy-Order mit einem Stopp-Loss versehen werden. Der Stopp-Loss wird nur dann platziert wenn der Stop-Buy auch ausgelöst wurde.

OCO (Onecancelstheother)

OCO ist eine Zusammensetzung aus den Orderzusätzen Stop-Loss und Verkaufslimit. Es wird aber nur eine Order durchgeführt, sobald das gesetzte Limit oder der Stop-Kurs erreicht sind. Der jeweils andere Auftrag wird gelöscht.

AON (All ornothing / All ornone)

Mit diesem Zusatz AON werden Teilausführungen vermieden. Der Anleger legt damit fest, dass entweder die komplette Stückzahl ausgeführt wird oder gar nichts. Sollte das nicht möglich sein, so bleibt die Order für eine spätere Ausführung bestehen. Der Nachteil ist, dass die Priorität dieser Orderart sehr niedrig ist, alle anderen Aufträge mit anderer Orderart werden vor diesem ausgeführt.

IOC (Immediate orcancel)

Hier bestimmt der Anleger, dass seine Ordner sofort komplett oder in Teilen ausgeführt werden soll. Eine weitere Teilausführung kann nicht vorgenommen werden, da nicht sofort ausführbare Auftrage oder Teilaufträge aus dem System gelöscht werden.

FOK (Fillor kill)

Dieser Orderzusatz ist eine Verknüpfung aus AON- und IOC-Auftrag. Wenn die komplette gewünschte Stückzahl nicht zum Limitpreis sofort ausgeführt werden kann, so wird im System der Auftrag gelöscht. Es kann jedoch beim  IOC und beim FOK nicht verhindert werden, dass die über XETRA Teilausführungen automatisch erfolgen. Das heißt die Order wird zwar komplett ausgeführt, jedoch computerbedingt in mehreren Teilen.

Nachschusspflicht im CFD Handel: Wählen Sie den richtigen CFD Broker!

Sehr geehrte Leser,

die unangenehmen Seiten von CFD ist die Nachschusspflicht. Sollte ihre Margin mit der geöffneten Position nicht mehr ausreichen, dann kommt es zu einer Mitteilung durch das System und zur Aufforderung, das Handelskonto zusätzlich zu kapitalisieren. Sofern dieser Aufforderung nicht sehr rasch Taten folgen, wird der Broker Positionen schließen und dadurch die freie Margin erhöhen.

Leerverkauf mit CFDs:

Dadurch das man bei CFDs mit Differenzkontrakten handelt, ist das leerverkaufen deutlich einfacher als mit Optionen. Sie brauchen weder höhere Sicherheitsleistungen noch besondere Freischaltungen bei ihrem Handelskonto.

Der Unterschied zu einer Long-Position liegt darin, dass Sie keine Finanzierungskosten bezahlen müssen und Sie erhalten sogar Zinsgutschriften. Ein weiterer Unterschied ist die Dividende. Bei Long-positionen bekommen Sie die Dividende beim Leerverkauf zahlen Sie die Dividende.

Wo kommt Ihr Handelskapital beim CFD Trading eigentlich her?

Sehr geehrte Leser,

Sie fragen sich vielleicht, wo das Geld für Ihren Einsatz beim CFD-Handel herkommt.

Ganz einfach, Ihr CFD Broker leiht Ihnen das Geld. Und dies sogar zu äußerst günstigen Konditionen – Ihren Finanzierungskosten. Schauen wir uns das mal im Einzelnen an:

Die erste ganz wichtige Regel zum Thema Finanzierungskosten lautet: Sie fallen nur dann an, wenn Sie eine Position über Nacht halten! Solange Sie eine Position am gleichen Tag eröffnen und wieder schließen, fallen grundsätzlich keine Finanzierungskosten an. Innerhalb eines Tages leiht Ihnen Ihre Bank also ein Vielfaches Ihres Handelskapitals, völlig ohne dass Sie hierfür eine Gebühr entrichten müssen.

Etwas anderes ist es, wenn Sei eine Position tatsächlich über eine Nacht hinweg halten. In dem Fall zahlen Sie einen niedrigen Zinssatz auf Ihre komplette Handelsposition. Dieser Zinssatz liegt in der Regel ein oder zwei Prozent über dem aktuellen Referenzzins für Banken.

Sie eröffnen eine Position mit Aktien-CFDs im Gegenwert von 10.000 Euro. Gehen wir davon aus, dass der Referenzzins bei 1,5 Prozent steht und Ihre Bank zusätzlich einen Aufschlag von 2 Prozent nimmt. Sie Zahlen also insgesamt 3,5 Prozent Finanzierungskosten.

Bei einer Positionsgröße von 10.000 Euro, multipliziert mit Finanzierungskosten in Höhe von 3,5 Prozent, ergeben sich für ein ganzes Jahr also Kosten in Höhe von 350 Euro. Umgerechnet auf den einzelnen Handelstag ergibt sich so etwas weniger als ein Euro pro Nacht.

Ein völlig anderes Bild ergibt sich allerdings, wenn Sie eine Shortposition eingehen, also auf fallende Kurse setzten. Denn in diesem Fall müssen Sie, genau wie beim Intradaytrading, also dem Handel innerhalb eines Tages, überhaupt keine Finanzierungskosten einkalkulieren.

Im Gegenteil, ist der Referenzzinssatz höher als der Aufschlag Ihrer Bank, erhalten Sie für eine Shortposition sogar noch Zinsen. Der Grund dafür liegt in der Natur des Leerverkaufs.

In der Regel leiht Ihnen Ihre Bank die Aktien aus dem eigenen Bestand, damit Sie diese verkaufen und auf fallende Kurse setzten können. Bei dem Verkauf der geliehenen Aktien wird jedoch Geld frei, das Ihnen wiederum verzinst würde.

In der Praxis führt dies dazu, dass Sie für Shortpositionen keine Finanzierungskosten haben. Übersteigt der Referenzzins den Aufschlag Ihrer Bank, erhalten Sie jedoch sogar noch Geld.

Ein Beispiel:

Sie eröffnen nun also eine Shortposition im Gegenwert von 10.000 Euro. Gehen wir in diesem Fall davon aus, dass der Referenzzins bei 3 Prozent steht und Ihre Bank zusätzlich einen Aufschlag von 2 Prozent nimmt. Sie erhalten also 3 Prozent abzüglich der 2 Prozent, zusammengerechnet also 1 Prozent Zinsen. Bei einer Positionsgröße von 10.000 Euro wären dies 100 Euro im Jahr.

In der Theorie sind die Finanzierungskosten also die Verzinsung des Fremdkapitals für den Hebel, den Sie hier nutzen können. In der Praxis werden die Finanzierungskosten jedoch im Endeffekt nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wenn Sie keine extrem großen Positionen handeln und diese nicht über einen besonders langen Zeitraum halten möchten, fallen die Finanzierungskosten kaum ins Gewicht.

Für folgende Basiswerte sind im CFD Trading handelbar

Sehr geehrte Leser,

schauen wir hier doch einmal, mit welchen Basiswerten man im CFD Handel arbeiten kann und welche Basiswerte Ihnen der CFD Broker anbietet.

Aktien (z.B. Deutsche Bank, Adidas, Apple, Microsoft, Vodafone)

Indizes (z.B. Dax, Dow Jones, FTSE 100)

Rohstoffe (z.B. Weizen, Öl)

Währungen (z.B. EUR/USD)

Anleihen (z.B. Euroschatz Dez08)

Als Beispiel: Wenn Sie eine Daimler-Aktie an der Börse handeln wollen, dann müssen Sie sie kaufen. Nehmen wir an, sie kostet 45 EUR. Wenn Sie ein Budget von 500 EUR haben, dann können Sie nur 11 Aktien kaufen.

Entscheiden Sie sich aber für ein Daimler-CFD, dann haben Sie viel mehr Möglichkeiten. Sie müssen nämlich nur eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Das nennt man Margin und ist der Betrag, den der Broker mindestens als Sicherheit haben möchte um eventuell entstehende Tradingverluste ausgleichen zu können. Im Regelfall müssen Sie für Aktien-CFDs lediglich 5% Margin hinterlegen, sie können also das 20-fache ihres Kapitals handeln.

Hier eine Rechnung:

Mit 500 EUR und 5% Margin können Sie also theoretisch 10.000 EUR bewegen. Für 10.000 EUR bekommen sie maximal 222 Daimler-CFDs statt nur 11 Aktien direkt an der Börse. Steigt die Aktie nur um 50 Cent, dann spüren Sie schon einen entscheidenden Unterschied bei Ihrem Ergebnis. Bei 11 Aktien und 50 cent Anstieg ergibt sich ein Gewinn (vor Gebühren), von 5,50 EUR. 50 Cent Kursanstieg bei 222 Daimler-CFDs ergeben aber einen Gewinn (vor Gebühren) von 111 EUR. Ein deutlicher Unterschied.

Aber hier ist noch nicht Schluss mit den Vorteilen der CFDs. An der Börse können sie nur Aktien kaufen, also nur auf steigende Kurse spekulieren. Was aber, wenn Sie darauf setzen, dass ein Kurs fallen wird. Wäre es nicht gut, auch davon profitieren zu können?

Mit CFDs geht das. Sie können auch einem Daimler-CFD verkaufen, sie gehen also “Short” und setzen somit auf einen Kursverfall.

Bei einem Kauf und auch dem Verkauf einer Aktie fallen Gebühren an. So ist es auch bei CFDs, es gibt eine Kommission, die sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf anfällt. Wenn Sie einen Long-CFD über Nacht halten, dann fallen auch Finanzierungszinsen an, umgekehrt, wenn Sie short sind, dann können Sie sogar Zinsen bekommen. Eröffnen und schließen Sie Ihre Position aber innerhalb eines Tages, dann fallen keine Zinsen an.

10 goldene Regeln für CFD-Anleger und das CFD-Trading

Sehr geehrte Leser,

hier lesen Sie jetzt 10 Regeln, die Sie beim CFD-Handel und beim CFD-Trading dringend beachten und beherzigen müssen.

Regel 1: Kein Gewinn ohne kalkuliertes Risiko

Wie bei allen Wertpapieren, bei denen hohe Gewinne winken, gehört auch bei CFDs das Risiko zu verlieren dazu. Dies sollte jeder Trader einkalkulieren.

Regel 2: Produktwissen

Nur wenn der Trader das Produkt CFD wirklich versteht, hat er die Möglichkeit, konstant Gewinne zu erzielen. Ausführliche Informationen und Erklärungen können bei den Brokern eingeholt werden.

Regel 3:Der richtige Broker

Für jeden Trader gibt es den passenden Broker. Wenn ein Anleger sich für eine spezielle Investitionsform entscheidet, sollte er einen gründlichen Brokervergleich anstellen und dabei seine persönlichen Bedürfnisse sowie Fragen zu den Kosten und dem Service berücksichtigen. Oft liegt der Teufel im Detail: Handelsgebühren können auf den ersten Blick niedrig erscheinen, doch jede zusätzliche Serviceleistung oder bestimmte Orderarten können Kosten erzeugen. Daten zu Finanzierungskosten, Konvertierungs-raten, Guthabensverzinsung, zur Erreichbarkeit des Brokers sowie zu den angebotenen Märkten sollten verglichen werden. Eine weitere wichtige Frage: Wie lange ist der Broker schon am Markt und welche Erfahrungen kann er im speziellen Anlagebereich aufweisen?

Regel 4: Die Handelsstrategie

Handelsentscheidungen, die aus dem Bauch heraus getroffen werden, sind zwar manchmal erfolgreich, aber schwer messbar. Eine klare Strategie hilft dem Trader hingegen, langfristig und konstant Gewinne zu erzielen und seinen Handel kontinuierlich zu optimieren. Bei der Wahl der richtigen Handelsstrategie ist der Broker ein kompetenter Ansprechpartner.

Regel 5: Möglichst breiter Horizont

Vielfältige Anlagemöglichkeiten und Handelsoptionen (Long-/ Short- Trading, etc.) sowie Werte aus unterschiedlichen Märkten und ein stufenlos wählbarer Hebel sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten der CFDs, die dem Anleger ein ausgewogenes, zielorientiertes und erfolgreiches Trading bieten.

Regel 6: Zieldefinition und Kontrolle

Jeder Trader sollte vor der Investition ein klares Bild vom Chance-Risiko-Verhältnis haben und dementsprechend handeln. Alle Orderoptionen – einschließlich Orderverknüpfungen wie OCO oder If-done – helfen bei der Umsetzung von Strategien. Sie ersetzen jedoch nicht die Notwendigkeit, das Handelskonto stets im Blick zu haben.

Regel 7: Der kühle Kopf

Es kann ein verhängnisvoller Fehler sein, Strategien häufig zu ändern (auch die Kosten für neue Transaktionen können Gewinne aufzehren). Besonders bei einem Produkt mit variabler Hebelwirkung, wie dem CFD, gilt, dass letztlich Besonnenheit, scharfes Beobachten und auch gelegentliche Enthaltsamkeit zum Erfolg führen.

Regel 8: Der angemessene Hebel

Der Hebel gilt nicht nur für die Chancen, sondern auch für die Risiken und sollte nicht dazu dienen, eventuelle Verluste schnell kompensieren zu wollen.

Regel 9: CFDs sind keine Aktien

Der Trader muss sich immer bewusst sein, dass CFDs keine herkömmlichen Aktien sind. Gerade bei Longpositionen ist zu berücksichtigen, dass die entstehenden Finanzierungskosten auch zusätzlich erwirtschaftet werden müssen. Der Vorteil: Der Anleger muss nur einen kleinen Anteil des tatsächlich am Markt gehandelten Betrages als Sicherheitsleistung aufbringen.

Regel 10: Serviceangebote nutzen

Ein guter Broker bietet die Möglichkeit, in ausführlichen Gesprächen auch die letzte Frage zu klären. Die Erfahrung des Brokers und die Servicequalität sind wichtige Komponenten für den Handelserfolg des Anlegers.

Wichtiger Hinweis zum CFD-Handel

Sehr geehrte Leser,

CFD sind bei Tradern sehr beliebt weil der Handel recht einfach ist und die Kontrakte simpel strukturiert sind. Natürlich birgt der Handel mit CFDs auch Risiken. So lockt der große Finanzhebel auch finanzschwache Anleger in CFDs. Daher sollte jeder Anleger der mit CFDs handeln möchte alle Vorteile und Nachteile genau abwägen. Der Vorteil zum Aktienhandel liegt darin, unkompliziert Long als auch Short zu gehen. Leerverkäufe in Aktien sind sehr viel umständlicher und häufig nur unter Bedingungen und gegen sehr hohe Sicherheitsleistungen möglich.

Im Vergleich zu Optionen oder Optionsscheinen ist die einfache Preisbildung ein großer Vorteil von CFDs. Bei Optionen müssen zusätzlich implizite Volatilität, Restlaufzeit und  Basispreis berücksichtigt werden, wodurch der Verlauf der Investition sehr viel unsicherer ist als bei CFDs.

Ein weiterer Vorteil ist ein Finanzhebel, der ohne explizite Kreditaufnahme bereitgestellt wird. Man kann damit bis zum 100fachen des Einsatzes am Markt bewegen. Dadurch kann man auch große Positionen mit vergleichsweise kleinen Konten finanzieren.

DAX: Das ist der letzte Rettungsanker vor dem Crash!

Der Ölpreis hat den Dax wieder in seinen Bann gezogen. Am Dienstag nachbörslich wurden wieder die Öllagerbestände vermeldet und es gab wieder einen Anstieg der Bestände. Die Ölpreise sackten wieder ab und zogen weltweit die Indizes mit nach unten. Der Dax kommt nun wieder in eine kritische Phase, denn die Unterstützung bei 9.600 Punkten wurde aufgelöst und das ist kein gutes Zeichen. Der letzte Rettungsanker bei 9.314 Punkten muss jetzt halten, sonst wird der Februar auch zum Desaster werden. Denn viele Fondsmanager werden unter 9.300 Punkten die nächsten Aktienpakete verkaufen. Leerverkäufer werden weitere Positionen auf fallende Kurse kaufen und dieser Mix könnte wieder sehr viel Verkaufsdruck in die Märkte bringen. Der Dax muss also schnellstmöglich die Kehrtwende schaffen, um den Bären kein neues Futter zu geben. Auf der anderen Seite ist es gut für unsere Depots, denn wir haben frühzeitig sehr viel Kapital vorsorglich aufgebaut und bekommen die Aktien fast täglich immer günstiger. Von daher sehen wir die Entwicklung mit einen weinenden und einem lachenden Auge

Deutsche Bank: Muss man noch mit Kursen unter 10 Euro rechnen?

Die Deutsche Bank zu handeln war die letzten Wochen kein lohnenswertes Geschäft. Die Aktie hat eine turbulente Vergangenheit hinter sich. Noch vor der Finanzkrise stieg die Aktie auf mehr als 117 Euro, bevor sie in der Folge auf zwischenzeitlich unter 15 Euro zurückfiel. Die Bank hat mit Problemen zu kämpfen und mit Jürgen Fitschen und Anshu Jain wurde ein neues Führungsduo relativ schnell wieder abgesetzt. Die Aktie kann durchaus auf 10 Euro fallen wenn der Dax crasht, aber das wären klare Kaufkurse.

Das ist der beste Autobauer Deutschlands!

Die Aktie des Automobilherstellers Daimler hat alles in allem eine herausragende Performance hingelegt. Seit Oktober des vergangenen Jahres hat das Papier von einem Niveau von um die 55 Euro auf zwischenzeitlich fast 100 Euro pro Anteilsschein zugelegt. Neben den neuen Modellen, die eine jüngere Zielgruppe ansprechen, sind auch eine kosteneffizientere Struktur, sowie eine bessere Erschließung der Marktpotenziale in Asien, insbesondere in China für den Aufwind verantwortlich. Das Papier rutschte allerdings von ca. 96 auf ein Niveau von nur noch etwa 62Euro, vor allem auf Grund der konjunkturellen Verunsicherungen und einer eventuellen baldigen Zinswende. Zudem kam noch der VW-Skandal dazu. Das ist aber alles fast vorbei und Daimler sollte in 2016 auch die 100 Euro erreichen können. Von daher kaufen.